Noch eine Linux-Distribution für Openmokos Freerunner

Die auf DebianOnFreerunner basierte Linux-Distribution für das freie Linux-Smartphone bringt neben verschiedenen Anwendungen auch eine komplette Entwicklungsumgebung mit.

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Mit Hackable:1 gibt es nun eine weitere Linux-Distribution für das offene Linux-Smartphone Freerunner von Openmoko. In Zukunft sollen außerdem noch viele andere Handheld-Geräte unterstützt werden, bei denen sich durch Updates oder Hacks ein Linux-System installieren lässt.

Die Distribution basiert auf DebianOnFreerunner und bringt zusätzlich überarbeitete Versionen der PIM-Applikationen der Original-Firmware OM2007.2 als Debian-Pakete mit. Zudem enthält sie alle nötigen Compiler und Entwicklungstools, um eigene Programme direkt auf dem Smartphone übersetzen zu können – auf diese Weise sparen sich Entwickler die aufwendige Einrichtung einer OpenEmbedded-Umgebung.

Hackable:1 kann als Tarball heruntergeladen werden und wird auf einer mindestens 2 GByte großen SD-Karte installiert – den Flash-Speicher des Smartphones verwendet die Installation aufgrund der beschränkten Größe derzeit nicht. Eine zukünftige Version soll sich allerdings auch im Telefonspeicher installieren lassen, um den SD-Kartenslot für andere SD-Speichermedien oder SD-I/O-Karten frei zu lassen.

Neben Hackable:1 und der von Openmoko selbst entwickelten Linux-Distribution OM gibt es noch einige andere Firmwares für das freie Smartphone, darunter Qt-Extended (ehemals Qtopia bzw. Qt-Embedded), DebianOnFreerunner, FSO/SHR, Fat and Dirty OM (FDOM), sowie eine Portierung von Gentoo-Linux und von Googles Android-Betriebssystem. (mid)