IRENA will erneuerbare Energien weltweit fördern

Mit der Gründung der International Renewable Energy Agency (IRENA) wollen Staaten wie Deutschland, Dänemark und Indien ein Gremium für erneuerbare Energien schaffen, das weltweit über diese Technik informiert und den Einsatz vorantreibt.

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  • Reiko Kaps

Auf einer Konferenz in Bonn will sich am 26. Januar 2009 die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (International Renewable Energy Agency, IRENA) offiziell gründen. Deutschland, Dänemark, Polen, Spanien, Indien und Äthiopien hatten die Gründung am Rande der UN-Klimakonferenz in Posen Mitte Dezember 2008 vorgeschlagen.

Mit der Unterzeichnung des Gründungspapiers können weitere UN-Mitgliedsstaaten dem Gremium beitreten, anschließend soll die Agentur schnellst möglich mit der Arbeit beginnen: Ein erstes Programm sei bereits andiskutiert und soll zwischen Februar und Juni fertig gestellt werden. Die IRENA soll als Sprachrohr für erneuerbare Energien dienen und sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer beraten. (rek)