Safran trennt sich von Sagem Mobiles
Die Mobilfunksparte des Flugtechnik- und Rüstungskonzerns geht zum größten Teil an die Beteiligungsgesellschaft Sofinnova.
Der französische Flugtechnik- und Rüstungskonzern Safran verkauft seine Mobilfunksparte Sagem Mobile an die Beteiligungsgesellshcaft Sofinnova. Bis zum Ende dieses Jahres soll das Geschäft abgeschlossen sein, danach wolle Sofinnova mit Hilfe des Zukaufs eine neue Firma namens Sagem Wireless mit 310 Mitarbeitern bilden, an der Sagem künftig einen Anteil von 10 Prozent halten werde, geht aus einer Mitteilung hervor.
Die Software für Sagem Wireless soll künftig von den Firmen Esmertec und Purple Labs geliefert werden. Esmertec, das Mitglied der von Google initiierten Open Handset Alliance ist, übernimmt Sagems Softwareplattform (PDF-Datei), Purple Labs die Anwendungsentwicklung. Dorthin sollen 250 Mitarbeiter aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Sagem Mobiles wechseln. Für Mitarbeiter von Sagem Mobiles, die nicht in den neuen Firmen unterkommen, sollen innerhalb von Safran neue Arbeitsplätze gesucht werden. Die gesamten Restrukturierungskosten beziffert Safran mit 220 Millionen Euro. (anw)