Kingston Technology schließt 2007 mit Rekordumsatz ab

Um über 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,5 Milliarden US-Dollar konnte der amerikanische Speicherhersteller seinen Umsatz 2007 steigern. Das Wachstum verdankt Kingston vornehmlich Flash-Produkten.

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Mit einem Erlös von 4,5 Milliarden US-Dollar konnte der amerikanische Speicherhersteller das Geschäftsjahr 2007 abschließen. Gegenüber dem Vorjahr steigerte Kingston Technology den Umsatz dabei um mehr als 21 Prozent. Nach Informationen der beiden Unternehmensgründer John Tu und David Sun verdankt der Hersteller das deutliche Wachstum vor allem den Verkaufserfolgen im Flash-Speicher-Markt, in dem Kingston erst seit rund 4 Jahren aktiv ist. Damals lag der Jahresumsatz noch bei deutlich weniger als 2 Milliarden US-Dollar.

Im Kerngeschäft mit DRAM-Modulen habe Kingston ebenfalls massiv zulegen können – insbesondere mit den Produkten der Serien ValueRAM, HyperX sowie im Eigenmarken-Geschäft. Bei den sogenannten Third-Party-DRAM-Modulen nimmt Kingston weltweit eine bisher unangefochtene Spitzenstellung ein und deckt allein ein Fünftel des Marktes ab.

Um die DRAM-Speicher künftig einer noch größeren Kundenklientel zugänglich zu machen, hat sich der Hersteller zum Einstieg in den Einzelhandelsvertrieb entschlossen. Hierzulande haben beispielsweise Saturn und Media Markt DRAM-Module von Kingston ins Angebot aufgenommen. Ergänzend zur Retail-Initiative hat der Hersteller außerdem seine Schulungsangebote für Vertriebspartner nachhaltig ausgebaut. Damit solle nicht nur der Fachhandel besser unterstützt werden, sondern Kingston wolle auch langfristig besseren Pre- und Post-Sales-Support für Anwender gewährleisten, erklärte Christian Marhöfer, Geschäftsführer der Kingston Technology GmbH. (map)