Zugriff ins Klo

Dieser Hack wäre wirklich sch.... Bei einem japanischen Hightech-Klo wurde jetzt eine Sicherheitslücke in der Softwaresteuerung entdeckt.

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Von
  • Jens Lubbadeh

Dieser Hack wäre wirklich sch.... Bei einem japanischen Hightech-Klo wurde jetzt eine Sicherheitslücke in der Softwaresteuerung entdeckt.

Vergesst Prism und Tempora. Jetzt ist man nicht mal mehr auf dem stillen Örtchen wirklich sicher. Jedenfalls nicht, wenn man sein Geschäft auf einer Hightech-Toilette der japanischen Firma Lixil verrichtet. In Japan, das ist bekannt, sind solche Toiletten, die motorisierte Deckel, mehrere Sprühprogramme und Föhntrocknung bieten, en vogue.

Nun aber könnten bösartige Hacker damit allerlei Schabernack treiben, denn die Firma gab unlängst bekannt, dass die via Bluetooth-gekoppeltes Smartphone steuerbare Toilette ein unglückliches Sicherheitsleck besitzt: Denn für jede Toilette ist die PIN-Abfrage gleich: 0000. Ob den japanischen Herstellern die darin inhärente Satire bewusst war, ist nicht bekannt.

Jedenfalls kann nun jeder mit der My-Satis-App daherkommen und jede Satis-Toilette fernsteuern. Die Szenen, wo Hacker auf öffentlichen Toiletten ihr Smartphone zücken, um das Klo des Sitznachbarn in einen Schleudersitz zu verwandeln, könnten tatsächlich Versteckte-Kamera-würdig sein.

Wie man da wieder rauskommt? Einfach mal downgraden auf ein analoges Klo. (jlu)