Balda mit Verlusten
Der Handyzulieferer schreibt im ersten Halbjahr 11,2 Millionen Euro in roten Zahlen.
Der Handyzulieferer Balda ist im ersten Halbjahr 2008 trotz steigender Erlöse in die roten Zahlen gerutscht. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von plus 4,0 Millionen auf minus 11,2 Millionen Euro gefallen, teilt das Unternehmen mit. Der Verlust vor Steuern lag bei 10,6 Millionen Euro, im Vorjahr betrug er 0,3 Millionen Euro. Gleichzeitig wuchs der Umsatz um 19,2 Prozent auf 103,1 Millionen Euro.
Balda setzt auf Wachstum im zweiten Halbjahr und bekräftigte die Prognose eines Vorsteuergewinns von 24 Millionen Euro und eines Umsatzes von 414 Millionen Euro, warnte jedoch vor "Unwägbarkeiten". Ein wichtiger Kunde habe kürzlich eine Gewinnwarnung ausgegeben, und der Start einiger Produkte von Kunden im Bereich "Touch" könne sich verschieben – dem Vernehmen nach liefert die chinesische Balda-Tochter TPK die Touch-Screens für Apples iPhone; beide Unternehmen bewahren aber Stillschweigen über ihre Geschäftsbeziehungen. Balda hat im Mai seine Handyschalensparte verkauft. (anw)