Siemens steigert Umsatz und Gewinn
Im vergangenen Quartal konnte der Technologiekonzern seinen Umsatz von 18,5 Milliarden im Vergleichsabschnitt des Vorjahres auf 20,1 Milliarden Euro steigern.
Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat im vierten Quartal trotz der Belastungen durch die Schmiergeldaffäre Umsatz und Gewinn verbessert. Der Umsatz wuchs laut Mitteilung von 18,471 Milliarden Euro im Vergleichsabschnitt des Vorjahres auf 20,201 Milliarden Euro. Das Ergebnis der fortgeführten Bereiche legte von 749 Millionen Euro auf 1,990 Milliarden Euro zu.
Im gesamten Geschäftsjahr summierte sich der Umsatz auf 72,448 Milliarden Euro gegenüber 66,487 Milliarden im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern wuchs um 21 Prozent auf 4,04 Milliarden Euro an. Trotz eines negativen Beteiligungsergebnisses von 429 Millionen Euro durch die Beteiligung an Nokia Siemens Networks hat Siemens das Ergebnis der Bereiche um 70 Prozent auf 6,560 Milliarden Euro verbessert.
Weiter gibt Siemens bekannt, dass der Konzern bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 Aktien im Gesamtwert von 10 Milliarden Euro zurückkaufen will. Das Rückkaufprogramm werde aus dem Cash Flow finanziert. So solle Wert für die Aktionäre geschaffen und die Kapitalstruktur optimiert werden. (anw)