Google an US-Tankstellen

Den Briten will Google beim Energiesparen helfen.

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Von
  • Thomas Pany

Für manche Kinder ist es das erste Wort, bevor sie noch Papa und Mama sagen können: "guglgugl". Kein Wunder, findet der amerikanische Suchmaschinenbetreiber doch immer neue Wege, um seinen Namen in der Welt bekannt zu machen. Der Computer zu Hause oder im Büro ist dafür längst nicht mehr das einzige Verbreitungsmittel. Das neueste Kooperationsprojekt: Google an 3.500 Zapfsäulen der amerikanischen Firma Gilbarco Veeder-Root. Dort sollen bald kleinere Bildschirme mit Internetanschluss installiert werden, die es Kunden ermöglichen, über Google Maps wichtige Ziele in der Umgebung zu finden, deren Auswahl der Tankstellenbesitzer mitbestimmt hat: lokale Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Hotels, Restaurants, aber auch Krankenhäuser. Anschließend soll die Zapfsäule die Karte ausdrucken.

Indes will Google in Großbritannien für mehr Umweltbewusstsein sorgen: Jetzt können Inselbewohner mit einem neuen Dienst der amerikanischen Firma ihren Kohlendioxidverbrauch mit dem UK Carbon Footprint Project ausrechnen. Nach Informationen zur Art der Wohnung, der elektrischen Lampen, der Menge der Schlafzimmer, der energieeffizienten Haushaltsgeräte und der gefahrenen Kilometer kann man sich seinen jährliche CO2-Ausstoß vor Augen halten, mit dem anderer Briten vergleichen, sich freuen oder Besserung geloben. (tpa/Telepolis) / (fr)