Oracle-Chef sieht schwere Zeiten fĂĽr Apple
Ohne Steve Jobs gehe es mit Apple wieder bergab, glaubt Larry Ellison – dies zeige die Geschichte des Unternehmens. Oracles CEO war mit dem 2011 verstorbenen Apple-Mitgründer eng befreundet.
Oracle-Chef Larry Ellison glaubt, dass Apple schwere Zeiten bevorstehen: Ohne Steve Jobs gehe es mit dem Unternehmen wieder bergab, deutete der Oracle-CEO in einem Interview mit Charlie Rose in CBS This Morning an. "Wir wissen schon was passiert", schlieĂźlich habe man dieses Experiment bereits durchgefĂĽhrt, betonte Ellison unter Verweis auf Apples Geschichte: Nachdem Jobs das Unternehmen Mitte der 80er Jahre verlassen hatte, setzte ein schleichender Niedergang ein, der erst mit der RĂĽckkehr des MitgrĂĽnders Ende der 90er endete.
"Wir haben Apple mit Steve Jobs, ohne Steve Jobs und wieder mit Steve Jobs erlebt – nun werden wir Apple wieder ohne Steve Jobs sehen", antwortete der Oracle-Chef auf die Frage nach der Zukunft des Unternehmens. Jobs sei ein genialer Erfinder gewesen, er war "unser Edison, unser Picasso", so der eng mit dem 2011 verstorbenen Apple-Chef befreundete Ellison – er möge zwar den neuen Apple-Chef Tim Cook, aber Steve Jobs sei unersetzlich, das Unternehmen könne ohne ihn niemals derart erfolgreich bleiben.
[Update 13.08.2013 17:10 Uhr] In der ursprünglichen Fassung der Meldung wurde Ellison fälschlicherweise mit "unser Newton, unser Picasso" zitiert – der Fehler ist nun korrigiert. (lbe)