ThemenmolekĂĽl: Explodierende Croissants
Glasers gesammelte Linkwolke aus der Welt der Wissenschaft und Technologie. Diesmal unter anderem mit musizierenden Hemden und Kiemenlochtieren und der Chemie-Version eines alten Sommerhits.
- Peter Glaser
Glasers gesammelte Linkwolke aus der Welt der Wissenschaft und Technologie. Diesmal unter anderem musizierenden Hemden und Kiemenlochtieren und der Chemie-Version eines alten Sommerhits.
Auf meinen Expeditionen durch das Netz finde ich immer wieder bemerkenswerte Informations-Atome, die sich im Lauf der Zeit zu Themenmolekülen verbinden. Gelegentlich möchte ich an dieser Stelle solche Link-Gravitationswolken aus der Welt der fröhlichen Wissenschaft und Technologie vorlegen.
"Wie Werke der Literatur, so helfen uns mathematischen Ideen, unser Einfühlungsvermögen zu erweitern und uns aus der Tyrannei einer einzigen, engstirnigen Sicht zu befreien." – Der autistische Savant Daniel Tammet, der in Zahlen denkt.
Die Mathemusikerin Vi Hart verwandelt nĂĽchterne Mathematik mit Hilfe faltbarer Papier-Hexagone in einen ziemlichen SpaĂź.
Melissotarsus – die Ameise, die sich nicht aufrichten kann.
Auf dem Gitarrenshirt kann man seine Lieblingssongs mitspielen. Die Oberfläche des Shirts lässt sich bespielen und ein kleiner Verstärker am Gürtel sorgt für gut wahrnehmbaren Sound.
Multitentakling: In diesem Video, das in der False Bay am Kap der guten Hoffnung aufgenommen wurde, ist ein Oktopus zu sehen, der gleichzeitig mit einen Hai auf Distanz hält und mit Kabelbindern an einem Kanister mit Ködern ringt.
Meeresforscher der California State University steigen in einem Tauchboot in der Monterey Bay aus 100 Metern Tiefe auf und begegnen auf 45 Metern Tiefe – einem tieftauchenden Vogel.
Mungo Jerry – "In The Summertime": Der Text einer Chemie-Version des britischen Nummer-1-Hits von 1970.
Ross Andersen über ein Cooles Projekt, um außerirdische Intelligenzen zu finden: "Es ist ein wenig befremdlich, eine seriöse Forschungsarbeit zu schreiben, in der die Hälfte der Bibliografie aus Science Fiction besteht."
Wie werden wir mit einem Planeten umgehen, der von weitläufigen Megacities bedeckt ist? Wir wissen es nicht.
Die Abteilung für Insekten, Arachnida (Spinnentiere) und Myriapoda (Tausendfüßler) im Field Museum in Chicago umfasst mehr als 4,1 Millionen präparierter Insekten, es ist die fünftgrößte Sammlung in Nordamerika.
Warum es gut ist, dass Riesenspinnen auf dem Land in GroĂźbritannien wieder eingefĂĽhrt werden.
Eine fossile Hufeisenkrabbe, die aussieht wie ein Schlangennest, das aus einem Croissant herausexplodiert.
Wissenschaftler haben das gesamte Nervensystem des Spulwurms kartiert. Und jetzt? War's das wert?
Der nach der Star-Wars-Figur Yoda benannte, purpurfarbene Eichelwurm Yoda purpurata lebt in eineinhalb Kilometer Tiefe im Atlantik. Die EichelwĂĽrmer (Enteropneusta) bilden gemeinsam mit den FlĂĽgelkiemern (Pterobranchia) die Kiemenlochtiere (Hemichordata) innerhalb der NeumĂĽnder (Deuterostomia). Die Kreatur ist im Wissenschaftsjournal Invertebrate Biology beschrieben.
Ein 11-jähriger Junge hat ein gut erhaltenes Mammut-Skelett gefunden.
Schweizer Forscher haben eine Roboter-Seeschildkröte gebaut, die Naro-Tartaruga heißt (Naro steht für Nautical Robot, Tartaruga ist das itaienische Wort für Schildkröte).
Einige Seeotter fressen so viele purpurfarbene Seeigel, dass ihre Zähne und Knochen in Purpurfarbe gebeizt sind.
Die 2D-Brille blockiert den 3D Effekt im Kino. Das ist nĂĽtzlich fĂĽr alle, denen in 3D schlecht wird, die sich aber mit Freunden diese Filme ansehen mĂĽssen. (bsc)