Softwarehaus CENIT spürt Abschwung
Da die Kunden durch die abschwächende Konjunktur deutlich weniger zu investieren bereit seien, rechnet das Stuttgarter Unternehmen mit einem Umsatzrückgang.
Das Stuttgarter Software- und Beratungshaus CENIT leidet unter einer sinkenden Nachfrage. Durch die abschwächende Konjunktur seien die Kunden deutlich weniger bereit zu investieren, teilte das Unternehmen heute mit. CENIT rechne daher im laufenden Jahr mit einem Umsatzrückgang und einem geringeren Gewinn. Der Umsatz 2008 werde voraussichtlich 75 Millionen Euro betragen, sagte ein Unternehmenssprecher. Dies wären 2 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Abgaben (EBIT) werde auf 4 Millionen bis 4,5 Millionen Euro sinken. Im vergangenen Jahr hatte das EBIT 8,4 Millionen Euro betragen.
CENIT beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 690 Mitarbeiter. Im ersten Halbjahr dieses Jahres sank der Umsatz den Angaben zufolge auf 34,28 Millionen Euro, das sind knapp 3,8 Millionen Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das EBIT lag bei 0,87 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr des Vorjahres hatte es noch 4,68 Millionen Euro betragen.
Das Software- und Beratungshaus arbeitet nach eigenen Angaben für Unternehmen wie die Allianz, Daimler, VW, BMW und EADS Airbus. Ein Großteil der Kunden kommt aus dem Mittelstand, vor allem aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. (dpa) / (anw)