Softwareentwickler UIQ ist pleite

Nachdem Sony Ericsson seine Zahlungen eingestellt hat, ist der Entwickler einer Oberfläche für das Smartphone-Betriebssystem Symbian zahlungsunfähig.

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Der schwedische Softwareentwickler UIQ hat Antrag auf Einleitung eines Konkursverfahrens gestellt. Der Schritt wurde nötig, nachdem Sony Ericsson seine finanzielle Unterstützung eingestellt hatte, heißt es in schwedischen Medien. UIQ, das eine der beiden hierzulande verbreiteten Oberflächen für das Smartphone-Betriebssystem Symbian OS herstellt, hatte bereits im November seinen 270 Mitarbeitern die Kündigung avisiert, nachdem Sony Ericsson im Oktober das Aus für UIQ auf der Symbian Smartphone Show bekannt gegeben hatte.

Sony Ericcson hatte UIQ noch für eine Übergangszeit unterstützen wollen, bis sich ein neuer Investor finden würde. Unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedingungen sei damit aber nicht zu rechnen, heißt es. Der UIQ-Miteigentümer Motorola hatte bereits angekündigt, im Zuge der Restrukturierung seines Handygeschäfts künftig nur noch auf die eigene Plattform P2k sowie Android und Microsoft Windows Mobile setzen zu wollen. (anw)