IBM gewinnt Partner für seine Computing Cloud

Mit neuer Software, neuen Diensten und neuen Kunden will der IT-Konzern seine Initiative für Cloud Computing vorantreiben.

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Der US-amerikanische IT-Konzern IBM stellt an diesem Dienstag einige neue Produkte, Dienste, Kunden und Partner für seine Cloud-Computing-Initiative "Blue Cloud" vor. Mit ihrer Hilfe will IBM zusammen mit anderen Unternehmen bei der Entwicklung von Anwendungen für den Geschäftsbereich zusammenarbeiten, wie der Konzern heute bekannt gab. Die neuen Kunden sind Elizabeth Arden, Nexxera, The United States Golf Association und Indigo Bio Systems; TOTVS erweitert seine bisherige Zusammenarbeit mit IBM. Zusammen mit Juniper Networks demonstriert IBM eine "overflow cloud" für hybrides Cloud Computing.

Beim Cloud Computing liegt der Schwerpunkt der Rechenleistung, Anwendungsbereitstellung und Datenspeicherung nicht auf dem Client beim Kunden, sondern bei den Servern, die in Grids und großen Serverfarmen organisiert sind. IBM stellt hierfür weltweit 13 Cloud Center bereit. Cloud Computing bildet auch eine der Grundlagen und Erweiterungen für "Software as a Service" (SaaS) als Anwendungsmodell, bei dem Applikationen nicht auf der lokalen Maschine der Anwender installiert, sondern als Dienstleistungen je nach Bedarf ausgeliefert werden.

Neue IBM-Software soll nun Cloud-Computing-Umgebungen besser verwalten und schützen helfen, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Sparte Global Services biete dafür Schutz-Software "as a service" durch die Datenwolke hindurch. IBM-Manager Erich Clementi erläutert, Unternehmenskunden seien genötigt, günstige Produkte zu nutzen, mit denen sie ihren Geschäften effektiver nachgehen könnten, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen. Clementi war zuvor als Vice President für die Strategie zuständig und ist nun als General Manager bei IBM für Enterprise Initiatives auch für die "Blue Cloud" verantwortlich. (anw)