Microsoft sperrt Journalisten von Analysten-Treffen aus

Auf dem Treffen am 19. September will Microsoft unter anderem seine Strategie darlegen. Medienvertreter sollen dem nur via Webcast folgen können.

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Microsoft lässt auf dem für den 19. September 2013 anberaumten Treffen mit Finanzanalysten keine Journalisten zu. Damit sperrt der Software-Konzern erstmals auf einer solchen Veranstaltung Medienvertreter aus, berichtet das IT-Blog AllTingsD. Diese sollen dem Ereignis nur über Webcast folgen können.

Auf dem Treffen in Redmond will Microsoft unter anderem seine Strategie, die neue Organisationsstruktur und den Ausblick auf das gesamte Finanzjahr darlegen, hatte Finanzchefin Amy Hood im Juli erklärt. Auch vor dem Hintergrund des angekündigten Rücktritts von Microsoft-Chef Steve Ballmer wäre es für Journalisten reizvoll, in direkten Kontakt mit Microsoft-Managern und Analysten zu treten. Allerdings hatte Microsoft ihnen auf früheren Treffen teilweise schon Einschränkungen auferlegt. So waren beispielsweise nur Fragen von Analysten zugelassen, berichtet AllThingsD.

Microsoft hatte Ende vorigen Jahres den Umbau zu einem Gerätehersteller und Dienstleistungsunternehmen angestoßen. Ballmer begründete den Zeitpunkt für seine Rücktrittsankündigung damit, Microsoft brauche einen Chef, der für längere Zeit diesen Wandel begleiten werde. Derzeit sind die Aussichten auf dem PC-Markt, an dem für Microsoft viel hängt, nicht gut. Bei Smartphones bekommt Windows Phone keinen Fuß richtig auf den Boden, die Surface-Tablets verkaufen sich schleppend und an der neuesten Windows-Version 8 wurde Kritik laut. (anw)