Computacenter legt trotz "belastender" Serviceverträge zu
In der ersten Jahreshälfte 2013 erzielte die Computacenter-Gruppe einen Umsatz von 1,43 Milliarden Britische Pfund. Der bereinigte Gewinn vor Steuern stieg um knapp 2 Prozent auf 26,2 Millionen Pfund. Serviceverträge belasten das Deutschland-Geschäft.
Mit einem Umsatz von 1,43 Milliarden Britische Pfund konnte die Computacenter-Gruppe in den ersten 6 Monaten 2013 das Niveau des Vorjahreszeitraums bestätigen. Den bereinigten Gewinn steigerte der IT-Dienstleister hingegen um fast 2 Prozent auf 26,2 Millionen Britische Pfund. Während das Produktgeschäft – insbesondere auch in Frankreich – um 4 Prozent nachgab, habe Computacenter den Service-Anteil um 3 Prozent verbessern können.
Die deutsche Landesgesellschaft wird unterdessen durch 3 "herausfordernde Serviceverträge" belastet, die noch über die gesamte Restlaufzeit auf den Gewinn drücken werden. Werden die Ergebnisse 2013 und 2012 um die negativen Effekte der Serviceverträge bereinigt, ergibt sich in Deutschland eine Profitabilitätssteigerung um 31 Prozent auf 11,4 Millionen Euro. Vorstandssprecher Reiner Louis gibt sich daher optimistisch: "Wir sind mit der Entwicklung aber durchaus zufrieden. Wenn man unsere drei kritischen Serviceverträge und Frankreich außen vor lässt, dann hat die Computacenter-Gruppe eines ihrer besten 1. Halbjahre gehabt." (map)