Blackstone in den roten Zahlen

Die unter anderem an der Deutschen Telekom beteiligte US-Investmentfirma Blackstone Group hat für das dritte Quartal einen Nettoverlust von 113 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

vorlesen Druckansicht 39 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die unter anderem an der Deutschen Telekom beteiligte US-Investmentfirma Blackstone Group hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007 rote Zahlen geschrieben. Zwar stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 461,1 Millionen auf 526,7 Millionen US-Dollar, unter dem Strich steht jedoch ein Nettoverlust von 113,2 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Blackstone noch einen Gewinn von 372,5 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

Grund für den Fehlbetrag seien unter anderem Sonderbelastungen in Höhe von 802,5 Millionen US-Dollar wegen Aktienvergütungen von Mitarbeitern gewesen, teilte das Unternehmen am heutigen Montag in New York mit. Die Blackstone Group war Mitte Juni an die Börse gegangen und hatte bei der Ausgabe von 133 Millionen Stückaktien rund 4,13 Milliarden US-Dollar erzielt.

Insgesamt seien die Rahmenbedingungen für Finanzierungen in den vergangenen Monaten "sehr herausfordernd" gewesen, erklärte Blackstone-CEO Stephen Schwarzman. Probleme bereitete vor allem das Immobiliengeschäft, wo die Umsätze in den Monaten Juli bis September um nahezu die Hälfte zurückgingen. Die Sparten Unternehmensbeteiligungen, Hedge Fonds und Fusionsberatung legten hingegen deutlich zu. (pmz)