Sonys 4K-TVs fit fĂĽr 60 Hz
Sonya ultrahochauflösende Fernsehgeräte sollen nach einem Firmware-Upgrade UHD-Signale mit 60 Bildern pro Sekunde entgegen nehmen können. Außerdem hat der Unterhaltungsspezialist die Preise für seine UHD-TVs gesenkt.
Beinah still und heimlich hat Sony auf der IFA bekannt eröffnet, dass sich die Eingänge seiner aktuellen UHD-TVs demnächst mit einem Firmware-Update auf HDMI 2.0 erweitern lassen.
Die Geräte bräuchten dafür keine neue Hardware, erklärte Sonys Sprecher Gerrit Gericke. Der passende Chip sei bereits in die UHD-TVs eingebaut und könne per Software quasi freigeschaltet werden. Bislang arbeiten die Schnittstellen noch gemäß dem HDMI-1.4-Standard.
Erst heute hat das HDMI-Konsortium die Verabschiedung von HDMI 2.0 offiziell bekannt gegeben und für Freitag Details zum neuen Standard angekündigt. Mit Panasonic hat zudem ein weiterer TV-Hersteller Geräte mit HDMI 2.0 vorgestellt.
Das Firmware-Update für HDMI 2.0 komme noch in diesem Jahr, erklärte Sony. Damit könnten auch die bereits im Handel befindlichen UHD-TVs in der Sekunde 60 Bilder mit 3840 × 2160 Pixeln entgegennehmen. Allerdings gilt das aktuell nur für die TVs mit 55 und 65 Zoll Diagonale (1,40 m und 1,65 m). Das erste UHD-Modell, der 84-zöllige 84X9005 mit 2,14 Meter Diagonale wird sich nicht per Software für 60 Hz fit machen lassen .
In Halle 7.2 in Berlin zeigt Sony auch neue UHD-Modelle mit 55 und 65 Zoll Diagonale, die den bisherigen Geräten entsprechen, aber keine seitlich angebrachten Lautsprecher haben. Diese wird Sony in Deutschland zumindest vorerst nicht in den Handel bringen.
Dafür hat der japanische Unterhaltungsspezialist die Preise für seine aktuellen Modelle gesenkt: Das UHD-TV 55X9005 mit 1,40 m Diagonale (55 Zoll) kostet 4000 Euro, der größere 65X9005 mit 1,65 Metern Diagonale ist für 5500 Euro zu haben. (uk)