CES

Fernseher mit eingebautem Blu-ray-Player

Eine ganze Serie von LCD-Fernsehern mit eingebautem Blu-ray-Player zeigt Sharp auf der CES. AuĂźerdem im Programm: Zwei neue Blu-ray-Player mit BD-Profil-2.0-UnterstĂĽtzung.

vorlesen Druckansicht 32 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Fällt nur auf, wenn man von der Seite draufschaut: Der eingebaute Blu-ray-Player.

Sharp hat auf der CES eine neue Fernseher-Serie mit eingebautem Blu-ray-Player vorgestellt. Die Geräte der BD-Serie lassen sich zudem in ein vorhandenes Netzwerk hängen, um Online-Inhalte abzuspielen. Wie andere Hersteller nennt auch Sharp die vorbereiteten Informationskanäle "Widgets". In den USA arbeitet der Hersteller mit NBC Universal zusammen. Neben aktuellen, ortsbasierten Verkehrsinformationen lassen sich beispielsweise Wetterberichte, Comicstrips oder Börseninformationen anzeigen. Außerdem haben die neuen Geräte sogenannte "Superlucent Advanced Superview Panels" eingebaut. Durch geglättete Panel-Oberflächen soll Umgebungslicht weniger diffus reflektiert werden – laut Sharp führt das zu einem kontrastreicherem Bild mit weniger Spiegelungen. Die BD-Geräte sollen ab Januar in den USA erhältlich sein und zwar in den Größen 32, 37, 42, 46 und 52 Zoll. Preise stehen noch nicht fest.

Ebenfalls neu im Programm: Die Blu-ray-Player BD-HP22U und BD-HP16U. Beide Geräte unterstützen das BD-Profil 2.0 (BD-Live). Die Geräte unterscheiden sich offenbar lediglich darin, dass beim HP16U der 2-Gigabyte-USB-Speicher fehlt, der beim HP22U mitgeliefert wird.

Ob und wann die Geräte auch in Europa auf den Markt kommen, blieb unklar. "Auf der CES zeigen wir nur, was wir auf dem amerikanischen Markt vorhaben", hieß es auf Anfrage von Sharp.

Das japanische Unternehmen sieht die LCD-Technik nach wie vor vorne. OLED sei zwar vielversprechend, aber noch nicht marktreif. Der Trend zu immer größeren Displays sei durch die Wirtschaftskrise erst einmal gestoppt worden. Das größte Wachstum habe man in der 40-Zoll-Klasse verzeichnen können, außerdem stelle man eine größere Nachfrage nach 32-Zoll-Geräten fest – angeblich liegt das an der Krise, da im US-Markt solch "kleine" Geräte traditionell nicht besonders beliebt sind. Ohnehin hofft man, dass sich die Umsatzeinbrüche in Grenzen halten. "Wir haben den Eindruck, dass Unterhaltungselektronik für die Menschen zurzeit eine gute Alternative zu Urlaub und Ausgehen ist", meinte der US-amerikanische Sharp-Chef Mike Troetti. (jkj)