IFA

Angefasst: Sonys Xperia Z1

Sonys neues Highend-Smartphone unterscheidet sich zum Vorgänger vor allem durch den schnelleren Prozessor und die höher auflösende Kamera. Wir konnten auf der IFA einen ersten Blick darauf werfen.

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Von
  • Achim Barczok

Auf dem Xperia Z1 läuft Android 4.2.2 mit angepasster Oberfläche.

(Bild: heise online)

Sonys neues Spitzenmodell Xperia Z1 sieht auf den ersten Blick wie der Vorgänger aus, die Unterschiede stecken im Detail. So ist das Gerät ein kleines Stück dicker geworden und die Ecken sind nun stärker abgerundet – der Rahmen ist aus Alu. Wie das Z ist das Z1 staub- und wasserdicht, die Anschlüsse verstecken sich deshalb hinter etwas fummeligen Klappen.

Neu ist der Prozessor: Im Xperia Z1 arbeitet ein auf 2,2 GHz getakteter Snapdragon 800 mit 4 Kernen, als GPU steht im der Adreno 330 zur Seite. Diese Kombination gibt es auch schon im Sony-Phablet Xperia Z Ultra, das in unseren Benchmark-Tests die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ. Das Vorführgerät auf der IFA erreichte beim CPU-Benchmark Coremark nur etwa 75 Prozent der Leistung des Z Ultra. Trotzdem liefen Oberfläche und installierte Apps flüssig ohne Hakler.

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Das Display zeigt schöne Farben, aber wie schon beim Z ist der Kontrast etwas schwach und das Display im Vergleich zu anderen High-End-Smartphones ziemlich blickwinkelabhängig. Eine besonders hohe Lesbarkeit bei hellem Licht wie in der Pressemitteilung versprochen konnten wir nicht feststellen.

Die Rückseitenkamera löst mit sehr hohen 20,7 Megapixeln auf, hat einen großen Sensor und ein lichtstarkes Objektiv. Mit Hilfe der hohen Auflösung setzt Sony eine ähnliche Zoom-Funktion wie Nokia bei seiner PureView-Technik ein: Im 8-Megapixel-Modus soll man bis zu dreifach ins Bild ohne Qualitätsverlust hineinzoomen können, indem die Kamera seine hohe Auflösung benutzt. In unseren ersten Tests auf dem IFA-Stand wirkten die so geschossenen Bilder aber stark nachbearbeitet.

Verschiedene Software-Features sollen die Kamera weiter aufwerten: So gibt es eine Bilderkennung, die nach Motiven oder Barcodes im Netz sucht – ganz ähnlich wie Google Goggles. Videos kann man live auf Facebook streamen; in der Kostenlos-Version bis zu 10 Minuten lang, die Videos bleiben nach der Live-Übertragung 24 Stunden auf Facebook. Im Timeshift-Modus nimmt das Smartphone 61 Bilder in 2 Sekunden auf, aus denen man nachher das beste auswählen kann, praktisch zum Beispiel bei Sport-Aufnahmen.

Details zur Hardware finden Sie in einer ersten Meldung zum Xperia Z1 im Heise-Ticker und in unserer Produkt-Datenbank.

(hcz) / (acb)