Air France erlaubt Handygespräche während des Flugs

Die französische Fluggesellschaft hat den Zeitplan für die Einführung von Mobiltelefon-Diensten an Bord einer Maschine vom Typ A318 überarbeitet und bietet Passagieren seit heute die Möglichkeit, auch Sprachtelefonate über das eigene Handy zu führen.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die französische Fluggesellschaft Air France hat den Zeitplan für die Einführung von Mobiltelefondiensten an Bord einer Maschine vom Typ A318 überarbeitet und bietet Passagieren seit dem heutigen Mittwoch auch die Möglichkeit, in dem Flugzeug Sprachtelefonate über das eigene Handy zu führen. Air France testet das von OnAir entwickelte System bereits seit Dezember vergangenen Jahres, beschränkte die Nutzung bislang aber auf SMS und MMS. Die "kontrollierte" Ausweitung auf Sprachverbindungen war zunächst für Juni vorgesehen – doch in der Zwischenzeit preschte Emirates Airlines mit der Inbetriebnahme eines Mobiltelefondienstes des Konkurrenten AeroMobile vor.

In der Air-France-Maschine, die auf innereuropäischen Strecken verkehrt und mit einer kleinen Basisstation ausgestattet ist, über die sämtliche Mobilfunkverbindungen abgewickelt werden, können die Fluggäste telefonieren oder SMS/MMS verschicken, sobald eine Flughöhe von 3000 Metern erreicht ist. Die Zahl der gleichzeitigen Telefonate ist Unternehmensangaben zufolge auf zwölf beschränkt, Textnachrichten können nahezu unbegrenzt verschickt werden. Die Abrechnung erfolgt über den Mobilfunk-Provider des Passagiers. Die Verbindung zur Erde erfolgt bei OnAir über den Satellitenkommunikationsdienst SwiftBroadband (SBB) von Inmarsat.

Zu den neuen Mobiltelefon-Freiheiten über den Wolken siehe auch den aktuellen c't-Artikel:

(pmz)