Microsoft und Kyocera lizenzieren gegenseitig Patente

Ähnlich wie zuvor mit rund 200 anderen Unternehmen hat der Redmonder Riese nun auch mit dem japanischen Elektronikkonzern ein Kreuzlizensierungsabkommen geschlossen. Es schließt auch Geräte mit Embedded Linux ein.

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Der japanische Elektronikkonzern Kyocera und Microsoft haben eine Vereinbarung zur gegenseitigen Lizenzierung von Patenten geschlossen. In einer Mitteilung aus Redmond heißt es, Kyocera bekomme Zugang zu Patenten, die für bereits existierende und künftige Produkte der Reihe Mita notwendig sind, also Multifunktionsgeräte, Drucker, Kopierer und Geräte mit Embedded Linux. Kyocera wiederum gewährt Microsoft Zugang zu von Kyocera geschützten Techniken, die der Softwarekonzern in Windows, Office und anderen Produkten einsetzen kann oder künftig einsetzen will. Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.

Das Abkommen wurde im Rahmen des von Microsoft Ende 2003 erweiterten Programms zur Nutzung geistiger Eigentumsrechte geschlossen. Seitdem hat das Unternehmen rund 200 dieser Vereinbarungen geschlossen, unter anderem mit Fuji Xerox, Kenwood, LG Electronics, NEC, Olympus, Samsung Electronics, Seiko Epson und Turbolinux. Insbesondere der Deal mit dem Linux-Distributor Novell erregten groĂźe Aufmerksamkeit. (anw)