Ericsson erwartet über 10 Prozent Umsatzsteigerung in China

Da in China zunehmend mobil telefoniert wird, erwartet der schwedische Konzern, dass die dortigen Mobilfunkunternehmen ihre Kapazitäten ausbauen müssen. Davon würde Ericsson profitieren.

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Der schwedische Telekommunikations- und Netzwerkausrüster Ericsson, der im vorigen Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnete, erwartet für dieses Jahr in China einen Umsatzzuwachs von mehr als 10 Prozent. Das Wall Street Journal zitiert Ericssons China-Präsident Mats Olsson, laut dem der Mobilfunkmarkt in China weiter wachse und die Betreiber daher ihre Netze ausbauen müssten. Das werde die Umsätze der Ausrüster steigern.

China hat einen Anteil von 7 Prozent an Ericssons Umsatz der vergangenen neun Monate von 133,3 Milliarden Kronen gehabt, erläuterte demnach Olsson. 35 Prozent der Netzausrüster-Verträge in China seien mit Ericsson abgeschlossen worden. Mitte Oktober hatte der schwedische Konzern eine Gewinnwarnung ausgegeben. Er hatte nicht damit gerechnet, dass die Geschäfte mit Mobilfunknetzen im dritten Quartal vor allem in Regionen gemacht würden, in denen neue Netze einzurichten seien. Dort sei der Wettbewerb besonders stark. (anw)