Symantec zieht Klage gegen Microsoft wegen Volume Manager zurĂĽck

Microsoft soll Techniken, die die von Symantec ĂĽbernommene Firma Veritas fĂĽr ihren Volume Manager entwickelt habe, vertragswidrig genutzt haben. Nun einigte man sich auĂźergerichtlich.

vorlesen Druckansicht 8 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • JĂĽrgen Kuri

Nur harsche Worte hatte Symantec für Microsoft Mitte 2006 übrig: Erst äußerte der Antiviren- und Tools-Spezialist seinen heftigen Unmut über Microsofts Sicherheitsstrategie. Dann verklagte Symantec Microsoft wegen angeblicher vertragswidriger Nutzung von Softwaretechniken für Massenspeicher. Microsoft soll Techniken, die die von Symantec übernommene Firma Veritas für ihren Volume Manager entwickelt habe, vertragswidrig genutzt haben. Der Volume Manager dient zur Verwaltung und Konfiguration von Festplattenspeicher bei Windows-Servern.

Nun ist wieder Friede eingekehrt: Nicht nur, dass Symantec wohl mittlerweile ganz gut mit den neuen Sicherheitsvorkehrungen in Windows Vista leben kann, nachdem Microsoft unter anderem nach Beschwerden Symantecs auf Druck der EU Anpassungen vornahm und Sicherheits-APIs versprach.

Nun zieht Symantec auch die Klage wegen des Volume Managers zurück, die beiden Streithähne schlagen dem Gericht gemeinsam vor, das Verfahren einzustellen. Informationen über mögliche finanzielle Transaktionen im Rahmen der außergerichtlichen Einigung wollen Symantec und Microsoft nicht kundtun. Laut der Tageszeitung Seattle Post-Intelligencer erklären die beiden Firmen lediglich, sie seien erfreut, den Streit freundschaftlich auf eine Art geregelt zu haben, die die technische Zusammenarbeit bei Lösungen für das Massenspeichermanagement bestätigt und erweitert. (jk)