Flugsimulator zum Selberbauen

Microsoft öffnet seinen Flugsimulator für Entwickler von Simulationsanwendungen.

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Microsoft hat eine neue Plattform für visuelle Simulationen namens ESP angekündigt. Mit den enthaltenen Werkzeugen sollen kommerzielle, öffentliche und im Bildungsbereich aktive Organisationen in die Lage versetzt werden, anspruchsvolle Trainings- und Lernspiele zu entwickeln.

Der Kern von Microsoft ESP ist eine Simulations-Engine, die aus dem hauseigenen Flugsimulator stammt. Dazu kommen eine reichhaltige Werkzeugsammlung, Programmierschnittstellen samt Dokumentation sowie ein umfangreicher Satz an Weltdaten, den man mit eigenen Gelände- und Gebäudebeschreibungen erweitern kann. Das eingebaute Wettermodell enthält neben konfigurierbaren Winden, Wolken und Sichtbehinderungen die fünfte Jahreszeit "strenger Winter". Bis zu 30 Anwender können sich in einem gemeinsamen Szenario tummeln und dabei per Voice over IP (VoIP) Sprachkontakt halten.

In der ersten Ausgabe richtet sich Microsoft ESP vor allem an militärische und kommerzielle Kunden, die damit Piloten trainieren, neue Cockpit-Layouts testen oder Landebahnen schon vor dem Bau ausprobieren können. In zukünftigen Versionen sei aber auch an Boden- und See-Operationen sowie an Szenarien in geschlossenen Räumen gedacht.

In den USA soll Microsoft ESP am 1. Januar 2008 auf den Markt kommen, die nur über ein Volumenlizenzprogramm erhältliche Client-Lizenz 799 US-Dollar kosten, das Entwicklerkit 99 US-Dollar. (hos)