"Lange Nacht der Wissenschaften" in Jena
Ein Blick hinter die Kulissen von wissenschaftlichen Einrichtungen und ein interaktives Programm wird ergänzt durch diverse Veranstaltungen für Fans von Denkspielen.
- Lars Bremer
Am heutigen Freitag um 17 Uhr beginnt in Jena die Lange Nacht der Wissenschaften. Wissenschaftliche Einrichtungen und forschungsnahe Unternehmen geben Besuchern nicht nur die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken, sondern bieten ein interaktives Programm – vom Selbstspinnen von Polymerfäden über optische und elektische Experimente der Vorväter sowie Wanderungen durch die Nano-Welt bis hin zum "Klima zum Anfassen".
Für Fans von Denkspielen gibt es vom Lehrstuhl für Mathematische Optimierung unter dem Motto Wenn Wissenschaftler spielen ein Turnier in EinStein quattro. Dazu kommen Vorstellungen neuer Spiele und ein ConHex-Schaukampf zwischen dem Erfinder des Spiels, Michail Antonow, und einem an der Friedrich-Schiller-Universität entwickelten Computerprogramm, welches der Student Jörg Günther im Rahmen seiner Diplomarbeit schrieb. Auf der CeBIT unterlag eine frühe Version dem ConHex-Meister noch chancenlos. Die Jenaer Go-Gruppe demonstriert den Stand der Programmierung des fernöstlichen Denkspiels.
Die zahlreichen Veranstaltungen finden über Jena verteilt statt; per öffentlichem Nahverkehr und einem eigens eingerichteten Denkbus-Shuttle sollen Besucher günstig und schnell von einer Veranstaltung zur anderen gelangen. Viele der Veranstaltungen sind auch für Kinder geeignet; für die Kleinsten gibt es im Sternencamp aber auch Betreuung. (Lars Bremer) / (jk)