Samsung will trotz Krise Absatz neuer Flachbildfernseher steigern
"Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation gehen wir davon aus, dass wir in diesem Jahr den Umsatz bei unseren TV-Geräten steigern werden", sagte Samsung-Manager Kim Hyunsuk.
Samsung will trotz der weltweiten Wirtschaftskrise in diesem Jahr erneut mehr Flachbildfernseher verkaufen als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr hat der südkoreanische Elektronikkonzern nach eigenen Angaben insgesamt 20 Millionen LCD-Fernseher weltweit verkauft. "Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation gehen wir davon aus, dass wir in diesem Jahr den Umsatz bei unseren TV-Geräten steigern werden", sagte Kim Hyunsuk, Chef der Forschungs- und Entwicklungsgruppe für Display-Technik, auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.
Auch künftig werde Samsung in Forschung investieren und auf neue Entwicklungen setzten, um seine Marktposition zu behaupten, sagte Kim. Auf der CES präsentiert das Unternehmen derzeit unter anderem seine neue Modell-Reihe von Flachbild-Fernsehern mit neuartiger LED-Technik. Die Displays sollen bis zu 40 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche LC-Displays. Ziel sei es, LED-Fernseher schon bald für den Massenmarkt für weniger als 2000 Euro pro Gerät anzubieten.
Nach Angaben von Samsung-Chef Jong Woo Park führt das Unternehmen seit drei Jahren in Folge den weltweiten Markt für Flachbildfernseher an. In Europa hielt Samsung nach eigenen Angaben zuletzt einen Marktanteil von 25 Prozent gemessen an der verkauften Stückzahl, beim Umsatz führt der Konzern mit 30 Prozent den Markt an. Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise und eines schleppenden Weihnachtsgeschäfts war der Markt für Unterhaltungselektronik im Jahr 2008 auch in Deutschland nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) um rund 4,3 Prozent auf knapp 12,3 Milliarden Euro gewachsen. Einer der großen Wachstumstreiber seien dabei die neuen Flachbildfernseher gewesen. (dpa) / (anw)