Eidos senkt seine Umsatzerwartung

"Tomb Raider: Underworld" hat vor allem in Nordamerika nicht die Erwartungen des Spiele-Publishers erfĂĽllt.

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Der britische Spiele-Publisher Eidos ist zwar mit dem Start seines Titels Tomb Raider: Underworld in Europa zufrieden, in Nordamerika jedoch blieb das Spiel wegen der schwierigen Wirtschaftslage hinter den Erwartungen zurĂĽck. Die insgesamt in den ersten sechs Wochen nach dem Start im November verkauften 1,5 Millionen Exemplare sind 500.000 zu wenig. Daher hat das Unternehmen seine Verkaufserwartungen fĂĽr dieses Spiel, aber auch fĂĽr andere gestutzt und geht nun von einem niedrigeren Jahresumsatz als bisher aus. Statt wie zuvor 180 Millionen bis 200 Millionen Pfund lautet die Prognose fĂĽr den Zeitraum bis Ende Juni 2009 nun 160 Millionen bis 180 Millionen (202 Millionen Euro), heiĂźt es in einer Mitteilung.

Beim Tomb-Raider-Entwicklungsstudio Crystal Dynamics sind angeblich laut Medienberichten 30 Mitarbeiter entlassen worden. Eidos' Finanzchef Robert Brent sagte in einem Gespräch mit der Times, der Charakter von Tomb Raider werde voraussichtlich so geändert, dass das Spiel auch für Frauen attraktiv werde. Als Beispiel für eine erfolgreich vollzogene Charakter-Wandlung nahm der die Comic-Figur Batman aus der Ära Michael Keatons bis hin zu den aktuellen Kinoproduktionen. Momentan hat Eidos den Titel Batman: Arkham Asylum in Arbeit. (anw)