Asustek wirft IBM Patentverletzungen vor

Nachdem IBM den Taiwanern im Dezember 2007 vorwarf, Patente zu verletzen, ist Asustek nun in die Gegenoffensive ĂĽbergegangen.

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Der taiwanische Computer- und Mainboardhersteller Asustek hat IBM wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. Das Unternehmen ist vor dem Bundesgericht Southern District of California in San Diego vorstellig geworden, da der US-amerikanische IT-Konzern widerrechtlich in zwei Patenten geschützte Techniken für Netzwerkzugriffe und Server-Techniken nutze. Asustek fordert ein Verbot der Nutzung dieser Techniken und Schadensersatz in nicht genannter Höhe, meldet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Damit erreicht der Patentrechtsstreit zwischen IBM und Asustek eine weitere Eskalationsstufe. Der US-Konzern hatte sich ĂĽber die Taiwaner im Dezember 2007 ebenfalls wegen angeblicher Patentverletzungen bei der Handelsaufsicht International Trade Commission (ITC) in Washington D.C. beschwert und ein Importverbot fĂĽr Asus-Computer gefordert. Asustek klagte daraufhin in San Francisco auf Aberkennung der Patente. Die ITC prĂĽft momentan IBMs Beschwerde. (anw)