Apple stopft Sicherheitsloch in MacOS

Mit dem OT Tuner 1.0 behebt Apple eine Sicherheitslücke im Betriebssystem MacOS, die Denial-of-Service-Angriffe ermöglicht.

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Von
  • Andreas Beier

Bereits wenige Stunden nachdem John A. Copeland im Apple-Betriebssystem MacOS 9 eine Sicherheitslücke entdeckte, die das System für Denial-of-Service-Angriffe verletzlich machte, hat die Firma Apple mit dem OT Tuner 1.0 einen Patch veröffentlicht, der das Problem behebt.

Sicherheitsprobleme wie das von Copeland dokumentierte sind bereits auf den verschiedensten Plattformen von Windows NT bis hin zu diversen Unix-Derivaten aufgetreten. Wie üblich ließen sich auch hier durch das Senden spezieller kleiner Datenpakete Einzelrechner, die ans Internet angeschlossen waren, sowie daran angebundene lokale Netzwerke so lahmlegen, dass sie nicht mehr ansprechbar waren. Die von Copeland beschriebene Sicherheitslücke zeigt sich nur bei Macs, die ständig über einen Hochgeschwindigkeitsanschluss wie DSL oder Kabelmodem mit dem Internet verbunden sind. Nach Angaben von Apple sind auch PowerMac G4, iBook und die jüngsten iMac-Modelle mit Slot-in-Laufwerk unter MacOS 8.6 von diesem Problem betroffen. (adb)