Thin-Client im Notebook-Gewand
Die mobilen Thin-Clients X90L and X90Le von Wyse kommen ohne LĂĽfter und Festplatte aus.
Die mobilen Thin-Clients X90L and X90Le von Wyse ähneln einem Notebook, dem die Festplatte fehlt. In beiden Geräte treibt ein lüfterloser VIA-Prozessor (C7-M ULV 1,2 GHz) ein abgespecktes Windows XP an (XP Embedded SP2 WFR1), das vom eingebauten Flashspeicher startet. Anwendungen holt sich der Client von einem Terminalserver übers Netz.
In der Grundausstattung besitzen beide Modelle 512 MByte RAM und 512 MByte Flash. Der Arbeitsspeicher lässt sich bis auf zwei GByte ausbauen, der Flash-Speicher kann verdoppelt werden. Ins Netzwerk zu den Terminalservern gelangen die schlanken Rechner entweder per Gigabit-Ethernet-Schnittstelle oder per Funk über WLAN (IEEE 802.11g/n). Der X90Le nutzt per Bluetooth-Schnittstelle Mobiltelefone als Modem. Beide Modelle besitzen einen ExpressCard-Slot, der WLAN- oder Mobilfunkadapter aufnehmen kann. Darüber hinaus besitzen die Geräte einen Steckplatz für SD-Speicherkarten und vier USB-2.0-Ports. Über einen analogen VGA- und einen digitalen DVI-D-Ausgang versorgen die Thin-Clients zusätzliche Monitore oder Beamer mit einem Bildsignal. Der eingebaute WXGA-TFT-Display hat eine Auflösung von 1280×800 Pixel und eine Bildschirmdiagonale von 39,1 Zentimetern (15,4 Zoll).
Laut Hersteller sind beide Modelle in je zwei Varianten ab sofort erhältlich. Der Wyse X90L kostet danach knapp 670 Euro, der X90Le schlägt mit 65 Euro mehr zu Buche.
| Wyse X90L and X90Le | |
| Mobile Thin-Clients | |
| Hersteller | Wyse |
| Weitere Informationen | Datenblatt, Produkt-Website |
(rek)