MWC: Qualcomm und Nokia wollen gemeinsam Geräte entwickeln

Noch vor einem halben Jahr stritten sich Nokia und Qualcomm vor Gericht um Patente, nun wollen sie zusammen UMTS-Smartphones bauen. Ein erstes Gerät wird man wohl erst im nächsten Jahr sehen.

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Von
  • Achim Barczok

Der amerikanische Chiphersteller Qualcomm und der finnische Handyspezialist Nokia haben eine Kooperation für die Entwicklung gemeinsamer UMTS-Mobilgeräte angekündigt. Die Geräte sollen auf Qualcomms UMTS-Chipsatz-Serien MSM7xxx und MSM8xxx sowie dem S60-Betriebssystem basieren, die Markteinführung ist zunächst nur in Nordamerika geplant. Erst vergangene Woche hatte Qualcomm seine Unterstützung für die Symbian Foundation bekannt gegeben.

Die Roadmap sieht erste gemeinsame, mit Symbian kompatible Geräte für Mitte des nächsten Jahres vor. Die Kooperation zwischen Nokia und Qualcomm ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil beide jahrelang einen erbitterten Rechtsstreit um UMTS-Patente geführt hatten. Erst vor einem halben Jahr hatten sie im Rahmen einer 15 Jahre laufenden Vereinbarung die Patentstreitigkeiten beendet. Im gemeinsamen Pressestatement loben die Unternehmensvorstände nun die möglichen Synergie-Effekte zwischen ihren Produkten. (acb)