Kabel Deutschland senkt Umsatzprognose

Im Zuge der Übernahme durch Vodafone entstehen dem Unternehmen zudem außerplanmäßige Aufwendungen, die den Jahresüberschuss belasteten.

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  • dpa

Die Übernahme durch den Mobilfunkkonzern Vodafone drückt auf das Ergebnis von Kabel Deutschland. Im Zuge der Übernahme entstünden außerplanmäßige Aufwendungen von etwa 205 Millionen Euro, die den Jahresüberschuss belasteten, teilte das Unternehmen mit. Es nannte unter anderem Transaktionskosten und Aufwendungen für die Refinanzierung.

Ein Ausblick auf die Dividende könne derzeit nicht gegeben werden, hieß es. Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Nettogewinn von 247 Millionen Euro erzielt und eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie angekündigt. Zugleich senkte Kabel Deutschland die Umsatzprognose für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2013/14. Bereinigt um die Einspeiseentgelte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten soll der Umsatz um 5 bis 6 Prozent wachsen und nicht wie zunächst geplant um 8 Prozent.

In den drei Monaten bis Ende September sind 84.000 Internet- und Telefonkunden hinzugekommen. Kabel Deutschland hat nun 2,1 Millionen Breitbandkunden. In dem Quartal zuvor betrug der Zuwachs 71.000. (anw)