Zero-Assembler-Port besteht TCK-Tests

Das Projekt Zero, das im Rahmen des OpenJDK einen Zero-Assembler-Port der HotSpot Virtual Machine fĂĽr alle verfĂĽgbaren Prozessoren entwickelt, hat die Tests des Java SE 6 TCK bestanden.

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Von
  • Alexander Neumann

Der Assembler-Port unter dem Dach des Zero-Projektes, mit dem die Java-"HotSpot Virtual Machine" unter allen verfĂĽgbaren Prozessoren laufen soll, hat die Tests des Java SE 6 TCK (Technology Compatibility Kit) erfolgreich bestanden und ist jetzt offiziell kompatibel mit der Version 6 der Java Standard Edition. Der Test lief mit dem neuen OpenJDK-Paket unter dem Linux-System Fedora 10 fĂĽr 32- und 64-Bit-Rechner.

Zero ist ein von Red Hat entwickelter Zero-Assembler-Port der HotSpot Virtual Machine mit dem Ziel, Java-Assembler-Code auch in Architekturen zur Verfügung stellen zu können, die HotSpot von Natur aus nicht unterstützt. Bislang läuft Zero im Interpreter-Modus auf Alpha-, ARM-, IA-64-, MIPS-, PowerPC-, x86-64- und zSeries-Plattformen.

Die Performance scheint bislang nicht im Fokus der Entwicklung gestanden zu haben, wie das Projekt selbst eingesteht. Wichtiger schien fürs Erste, stabilen produktionsreifen Code zu entwickeln, der dann optimiert werden soll. Für eine zukünftige bessere Performance gibt es zudem das Shark-Projekt, das einen Just-in-Time-(JIT-)Compiler für Zero bieten möchte. Shark greift auf die LLVM-Compiler-Infrastruktur (Low Level Virtual Machine) zurück, mit der es möglich sein soll, Code in Echtzeit zu kompilieren, ohne plattformspezifischen Code einführen zu müssen. (ane)