Kleinster Projektor der Welt arbeitet mit LCoS-Technologie

Während andere Winzbeamer oft über das Prototypen-Stadium nicht hinauskommen, sollen die Kleinstprojektor von der taiwanesischen Firma Oculon ab Dezember tatsächlich zu kaufen sein.

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Den nach eigenen Angaben kleinsten Projektor der Welt hat jetzt das taiwanesische Unternehmen Oculon Optoelectronics vorgestellt: Lediglich 8,2 cm breit, 7,7 cm tief und und 4,5 cm hoch ist der Hicari Pro1440, auf die Waage bringt er knapp 290 Gramm. Der Minibeamer projiziert in SVGA-Auflösung, die LED-Lichtquelle soll eine Helligkeit von 25 ANSI-Lumen schaffen. Laut Hersteller reicht das für Bilddiagonalen von maximal 20 Zoll.

Oculun bietet mit dem Hikari Pro920 auch eine abgespeckte Version mit geringerem Lichtstrom, VGA-Auflösung und einem etwas größeren Gehäuse an. Beide Minibeamer arbeiten mit LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon), bisher wurden Kompaktprojektoren fast ausschließlich mit der DLP-Spiegeltechnik von Texas Instruments realisiert.

Andere Hersteller haben zwar bereits Bildwerfer mit noch kleineren Abmessungen vorgestellt, allerdings handelte es sich dabei immer nur um Prototypen. Die Oculun-Winzbeamer sollen dagegen bereits ab Dezember zu kaufen sein, und das sogar zu relativ günstigen Preisen: Der Hikari Pro920 soll 299 US-Dollar kosten, der Pro1440 399 US-Dollar. Beide Geräte werden ohne Akku geliefert, dieser ist aber optional erhältlich. Ob die Taschenprojektoren auch in Europa vertrieben werden, ist noch nicht bekannt. (jkj)