EU-Gericht bestätigt Millionen-Buße gegen Deutsche Telekom
Die EU-Kommission hatte im Mai 2003 festgestellt, dass die Telekom ihre beherrschende Stellung auf den Märkten für den direkten Zugang zu ihrem Telefonfestnetz missbrauche.
Das Europäische Gericht erster Instanz hat eine Geldbuße gegen die Deutsche Telekom in Höhe von 12,6 Millionen Euro bestätigt. Die Richter wiesen am heutigen Donnerstag in Luxemburg nach eigenen Angaben alle Klagegründe des Unternehmens zurück. Die EU-Kommission hatte im Mai 2003 festgestellt, dass die Telekom ihre beherrschende Stellung auf den Märkten für den direkten Zugang zu ihrem Telefonfestnetz missbrauche.
Der frühere Telefon-Monopolist und Netzbetreiber hatte Wettbewerbern für den Zugang zum Netz höhere Entgelte in Rechnung gestellt, als die Telekom den Endkunden in Rechnung stellte. Die Brüsseler Behörde verhängte deshalb ein Bußgeld von 12,6 Millionen Euro, gegen das die Telekom klagte. Das Unternehmen hatte beim EU-Gericht erster Instanz beantragt, das Bußgeld für nichtig zu erklären oder zumindest herabzusetzen. Die Richter bestätigten nunmehr aber die Entscheidung der Kommission. (dpa) / (jk)