Chipdesigner ARM rechnet mit starkem Schlussquartal
Der britische Chipentwickler ARM hat sich dank der Dominanz seiner CPU-Designs bei Smartphones und Tablets längst von der Entwicklung der Halbleiter-Branche abgekoppelt. Der gute Lauf geht mit jüngsten Zahlen weiter.
Beim Chip-Designer ARM geht es dank der ungebrochenen Nachfrage nach Smartphones und Tablets weiter aufwärts. Nach einem dritten Quartal mit Wachstum bei Umsatz und Gewinn gehen die Briten auch optimistisch in den letzten Jahresabschnitt. Dank eines Rekordbestands an Aufträgen rechne der Konzern damit, im Schlussquartal die aktuellen Markterwartungen an den Jahresumsatz zu erfüllen, teilte ARM mit. Damit dürften die Erlöse auf etwa 705 Millionen Pfund (831,7 Millionen Euro) zulegen nach 577 Millionen im Vorjahr.
Im dritten Quartal hatten die Briten ihren Umsatz um mehr als ein Viertel auf 184 Millionen Pfund (217,1 Millionen Euro) gesteigert. Der Gewinn vor Steuern wuchs um knapp ein Viertel auf 68,3 Millionen Pfund (80,6 Millionen Euro).
ARM verdient sein Geld vor allem mit Lizenzgebühren für Geräte, die auf der Chip-Architektur der Briten basieren. ARM-Designs dominieren im Geschäft mit Smartphones und Tablets. ARM ist mit seinen stetigen Zuwächsen in den vergangenen Jahre eine Ausnahme in der Halbleiterbranche, normalerweise spüren die Unternehmen die Schwankungen der Wirtschaft deutlich stärker. Im dritten Quartal konnte sich Konzernchef Simon Segars über einen Rekord von 48 neuen Lizenzverträgen freuen, die mit insgesamt 24 Unternehmen geschlossen wurden. (jk)