Intels Bildungsprogramm: Bloggen als Hausaufgabe

Brian Gonzalez von Intel will die Begeisterung der SchĂĽler fĂĽr Smartphones und Tablets nutzen, um das Lernen kreativer und unterhaltsamer zu machen.

vorlesen Druckansicht 18 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Veronika Szentpetery-Kessler

Viele Schüler nutzen in ihrer Freizeit begeistert mobile Computer: Sie tweeten, schreiben Botschaften, spielen Spiele. Daraus schlagen die Schulen allerdings kaum Kapital, beklagt Brian Gonzalez vom Chiphersteller Intel im Interview mit Technology Review (die neue November-Ausgabe ist hier erhältlich). "Die Technik wird oft nur konsumiert, dabei könnte sie den Kindern helfen, kreativer zu sein“, sagt der Direktor von Intels "Global Education Program“.

So könnten sie zum Beispiel zu ihrem Schulausflug Smartphones und Tablets mitnehmen und mit deren Kamera alles aufnehmen. "Das kann anschließend beim Beschreiben ihrer Erfahrung helfen, oder sie machen daraus einen Videoblog und posten ihn“, sagt Gonzalez. Durch die Technik könne das Projekt zudem im Folgejahr zu neuem Unterrichtsmaterial werden. Schülern gefalle es, selbst Schulinhalte zu generieren. Sie könnten dabei auch Themen angehen, die nicht in ihren Schulbüchern stehen. "Jetzt könnten Sie sagen: Das hätte ich vor 20 Jahren auch mit einem Blatt Papier geschafft. Aber die Welt hat sich verändert", betont Gonzalez.

Mehr zum Thema in Technology Review:

(vsz)