Siemens-Chef bekennt sich zu Gemeinschaftsunternehmen
Er sei "extrem zufrieden" mit Bosch Siemens Hausgeräte, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. Auch mit Nokia habe man ein "sehr gutes" und "langfristiges" Joint Venture. Zum Gemeinschaftsunternehmen mit Fujitsu wollte er sich nicht äußern.
Der Chef des Elektrokonzerns Siemens hat sich hinter die Gemeinschaftsunternehmen Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) und Nokia Siemens Networks (NSN) gestellt. Er sei "extrem zufrieden" mit Bosch Siemens Hausgeräte, sagte Peter Löscher am späten Montagabend im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Dort liefe es "sehr, sehr gut". Auch mit Nokia habe man ein "sehr gutes" und "langfristiges" Joint Venture. NSN stellt Ausrüstungen für die Mobilfunk-Betreiber her.
In der Vergangenheit waren immer wieder Spekulationen aufgekommen, Siemens wolle sich aus den Gemeinschaftsunternehmen zurückziehen. Momentan gehört die Aufmerksamkeit jedoch Fujitsu Siemens Computers (FSC). Es häufen sich die Medienberichte, die einen Ausstieg von Siemens aus der Partnerschaft mit dem japanischen Technologiekonzern Fujitsu prophezeien, hatte sich Löscher doch gleich zu seinem Amtsantritt unzufrieden mit der Rendite der Halbtochter gezeigt. Nach einem Bericht soll Siemens den 1999 geschlossenen Partnerschaftsvertrag bereits gekündigt haben; die Trennung werde zum kommenden Jahr erfolgen. Dazu wollte sich Löscher nicht näher äußern. (dpa) / (anw)