Garmin bleibt 2008 in der Spur
Der Navigationsspezialist Garmin hat im vergangenen Jahr gute Geschäfte gemacht. Bei Umsätzen von 3,49 Milliarden Dollar fiel ein Nettogewinn von 777,5 Millionen Dollar an. Trotz eines Gewinneinbruchs im vierten Quartal waren Garmin-Aktien heute begehrt.
Der US-amerikanische Navigationsspezialist Garmin, dessen Muttergesellschaft Garmin Ltd. auf den Cayman-Inseln beheimatet ist, hat im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftskrise gute Geschäfte gemacht. Bei Umsätzen von 3,49 Milliarden US-Dollar (plus 10 Prozent gegenüber 2007) fiel ein Nettogewinn von 777,5 Millionen Dollar an (Vorjahr: 834,9 Millionen Dollar). Besonders stark konnte der Outdoor/Fitness-Bereich wachsen, der um 26 Prozent auf 428 Millionen Dollar Umsatz zulegte (PDF-Datei). Umsatzbringer Nummer 1 bleibt aber weiterhin das Fahrzeug-Navigationsgeschäft, das über das Gesamtjahr hinweg um 8 Prozent auf 2,54 Milliarden Dollar zulegte. In Nordamerika kletterten die Erlöse um 13 Prozent auf 2,34 Milliarden Dollar, Europa trug mit 1,01 Milliarden Dollar zum Umsatz bei (plus 5 Prozent).
Für das am 27. Dezember zu Ende gegangene vierte Quartal weist das Unternehmen Umsätze in Höhe von 1,05 Milliarden Dollar aus, ein Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (1,22 Milliarden Dollar). Obwohl das Unternehmen eigenen Angaben zufolge zwischen Oktober und Dezember insgesamt 6,4 Millionen Einheiten und damit 15 Prozent mehr Geräte als im Jahr zuvor absetzte, sackte der Nettogewinn von 307 Millionen auf 157 Millionen Dollar ab. Aber trotz des Einbruchs im vierten Quartal und einer unsicheren Marktsituation im laufenden Geschäftsjahr, für das Garmin keine Prognosen abgibt, waren Aktien des Unternehmens an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq heute gefragt: Um 19:50 Uhr MEZ notierte der Kurs des Garmin-Papiers bei 16,80 Dollar, ein Plus von über 10 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Freitag. (pmz)