Umfrage: Open Solutions Alliance sieht gute Chancen fĂĽr Open Source
Die Mitgliedsunternehmen des Open-Source-Firmenverbands sehen trotz der angeschlagenen Wirtschaft Wachstumsmöglichkeiten für Firmen, die mit freier Software ihr Geld verdienen.
Nach der Open Solutions Alliance (OSA) wird 2009 gute Chancen für Open Source bieten. Das Konsortium befragte ihre Mitglieder nach den Chancen und Herausforderungen für Firmen, die mit Open Source ihr Geld verdienen. Diese zeigen sich trotz oder dank der Wirtschaftskrise optimistisch über die Wachstumsmöglichkeiten.
Immer wichtiger werden, so die Teilnehmer an der Umfrage, Software-Abonnements und SaaS (Software as a Service) als Distributionsmodelle. Eine führende Rolle beim Cloud-Computing sehen sie für Google und Amazon. In der Rezession könne Open Source seine Stärken wie Flexibiliät, Skalierbarkeit und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis ausspielen.
In der vor zwei Jahren gegründeten OSA haben sich mehr als zwanzig Open-Source-Firmen mit dem Ziel zusammengeschlossen, ihre Produkte besser aufeinander abzustimmen. Dazu gehören zum Beispiel BI-Anbieter Jaspersoft, Unisys, der spanische ERP-Spezialist Openbravo, der Datenbankhersteller Ingres und beide Anbieter sogenannter Compliance-Software Black Duck und Palamida. (akl)