Wind River bietet neuen Hardwareemulator (Update)
Auf bis zu 16 Cores laufende Programme für Embedded-Systemen können Entwickler mit Wind Rivers Hardware-Emulator ICE 2 simultan auf Fehler hin untersuchen.
- Ralph HĂĽlsenbusch
(Bild:Â Wind River)
Speziell für das simultane Debugging auf bis zu 16 Cores in Embedded Systems hat Wind River den Hardware-Emulator ICE 2 entwickelt. Mit der Zusatzkomponente Trace 2 von Wind River erhält der Softwareingenieur Einblick in den Datenaustausch zwischen Hard- und Software. Der Wechsel von einer Prozessorfamilie zu einer anderen geht über Firmware-Upgrades. ICE 2 nutzt die Methoden der JTAG (Joint Test Action Group), die dem IEEE-Standard 1149.1 folgen, der ein Verfahren zum Testen und Debuggen von elektronischer Hardware direkt in der Schaltung beschreibt.
Der Emulator unterstützt derzeit aktuelle On-a-Chip-CPUs mit mehreren Kernen von Cavium, Freescale Semiconductors Power-Architektur MPC55xx, MPC8572, MPC8640 und MPC8641D sowie deren angekündigte Kommunikationsplattformen QorlQ. Wind Rivers ICE 2 soll sich nahtlos in die On-Chip Debugging Edition des Workbench einpassen, eine Entwicklungsumgebung, die auf Eclipse aufsetzt. Sie unterstützt Wind Rivers Linux und VxWorks. Der Anwender kann alle 128 Verbindungen auf dem Scan Chain steuern. Über einen speziellen Port können Entwickler Zielsysteme anschließen und aus der Ferne untersuchen. Wind Rivers ICE 2 wird es als alleinstehendes Gerät oder zusammen mit dem Workbench für On-Chip-Debugging voraussichtlich noch im dritten Quartal 2008 geben. Näheres zu Wind Rivers Betriebssytemen und Entwicklungsumgebung steht im iX extra 10/2008. (rh)