Fujitsu Siemens setzt auf Dienstleistungen

Mit dem Verkauf von Computern allein lasse sich heute kaum noch Geld verdienen, sagte der Deutschland-Chef von Fujitsu-Siemens, Hans-Dieter Wysuwa.

vorlesen Druckansicht 18 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Der größte europäische Computer-Hersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC) reagiert auf den harten Preiskampf in der Branche mit dem Wandel zu einem Dienstleister. "Fujitsu Siemens ist schon lange kein reiner Computerhersteller mehr", sagte Deutschland-Chef Hans-Dieter Wysuwa am Deutschland-Sitz des Unternehmens in Bad Homburg der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Die Zukunft des Unternehmens liege in so genannten Managed Services. Dabei übernimmt das deutsch-japanische Gemeinschaftsunternehmen komplexe IT-Aufgaben für seine Kunden. So betreibt das Unternehmen etwa große Datenspeicher für den Software-Konzern SAP.

Mit dem Verkauf von Computern allein lasse sich heute kaum noch Geld verdienen, sagte Wysuwa. Notebooks asiatischer Anbieter gibt es inzwischen schon für unter 300 Euro zu kaufen. Möglich macht dies nicht zuletzt der schwache US-Dollar. (dpa) / (anw)