Netzwerkspeicher-Leergehäuse
Allnets ALL6800 verbindet bis zu sieben SATA-Platten zu mehreren RAID-Systemen. Daten liefert es per Samba und FTP ĂĽber zwei Gigabit-Ethernet-Ports aus.
(Bild:Â Allnet)
Der deutsche Distributor Allnet hat das Netzwerkspeicher-Leergehäuse ALL6800 vorgestellt. Das Gerät bündelt oder verbindet bis zu sieben SATA-Festplatten als RAID 0, 1, 5, 6, 10, 50 und JBOD. Mehrere der NAS-Boxen lassen sich zu einem Stapel verbinden. Das ALL6800 besitzt eine Celeron-M-CPU mit 1,8 GHz, ein Gigabyte RAM, zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, vier USB-2.0- und einen eSATA-Port. Über eine serielle Schnittstelle (RS232) lässt sich eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) anschließen. Die beiden Netzwerkschnittstellen lassen zu einem logischen Netzwerk-Port verbinden (IEEE 802.3ad), arbeiten im Verbund als Load Balancer oder springen beim Ausfall der anderen Schnittstelle ein (Fail Over).
Neue Festplatten lassen sich laut Hersteller im laufenden Betrieb in das RAID-System einbauen, das bei Bedarf aus mehreren Einzel-RAIDs bestehen kann. Die Funktion "On-line RAID Level Migration" ändert die Einstellungen während des Betriebs. Die Verwaltung des Netzwerkspeichers erledigt man über eine Web-Oberfläche oder einen Setup-Wizard. Daten liefert das NAS per FTP oder SMB/CIFS aus, angeschlossene USB-Drucker stellt ein eingebauter Druckserver im Netz bereit. Das Gerät verwaltet bis zu 64 Benutzer (jeweils 32 für FTP und Samba), die sich auch über ein Active Directory einrichten lassen.
Laut Allnet ist das ALL6800 ab sofort erhältlich und kostet 1250 Euro (brutto EVP). Auf Wunsch konfiguriert Allnet das Gerät vor und liefert die passenden Festplatten mit. (rek)