Unternehmenssoftwareanbieter Sage kann 2007 über 30 Prozent wachsen

Der britische Software-Hersteller hat sein Geschäftsjahr 2006/2007 mit einem deutlichen Umsatzwachstum abgeschlossen. Allein in Deutschland konnte Sage 36 Prozent zulegen.

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Einen Umsatz von knapp 1,16 Milliarden britische Pfund (rund 1,7 Milliarden Euro) meldet der britische Software-Anbieter Sage für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2007. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 30 Prozent. Auch den Gewinn vor Steuern konnte die Sage-Gruppe deutlich steigern: Das EBITA kletterte 20 Prozent auf 283,2 Millionen Pfund (circa 419 Millionen Euro).

Die für Deutschland verantwortliche Sage Software GmbH & Co. KG wartet mit einem Rekordergebnis auf: Der Umsatz wuchs 36 Prozent auf fast 80 Millionen Euro. Allerdings profitierte das Unternehmen dabei von der Übernahme der Bäurer GmbH im Sommer 2006. Bäurer agiert seither als eigenständige Geschäftseinheit und bedient den "gehobenen Mittelstand" mit ihrem von der Universität Potsdam als ERP-"System des Jahres 2006" ausgezeichneten Enterprise-Resource-Planning-Produkt.

"Neben der erfolgreich abgeschlossenen Integration von Sage-Bäurer haben wir in Deutschland vor allem auch von den zahlreichen Produktinnovationen profitiert, die wir im abgelaufenen Jahr präsentiert haben und die sehr gut angenommen wurden", ergänzt Sage-Geschäftsführer Peter Dewald. Für das kommende Jahr setzt der Hersteller große Hoffnungen in das neu entwickelte CRM-System (Customer Relationship Management), das Kunden auch als Online-Service offeriert werden soll. "Mit diesem Produkt, das wir im Januar 2008 starten werden, gehen wir einen völlig neuen Schritt in Richtung Software as a Service (SaaS), und ich bin gespannt, wie der Markt diese Innovation annehmen wird", betont Dewald. (map)