Microsoft veröffentlicht Service-Pack 1 für Exchange Server 2007

Mit dem ersten Service-Pack für seinen Messaging- und Workgroup-Server bügelt der Software-Konzern Bugs aus, fügt aber auch einige neue Funktionen hinzu.

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Von
  • Jürgen Kuri

Microsoft hat nun das lange erwartete Service-Pack 1 für den Messaging-, Kalender- und Workgroup-Server Exchange freigegeben. Damit bügelt der Software-Konzern nicht nur Fehler in Exchange Server 2007 aus, sondern führt auch einige Neuerungen ein. Laut Microsoft sollen sie vor allem dazu dienen, die Fähigkeiten von Exchange zu verbessern, den Anwendern überall und jederzeit Zugriff auf ihre Daten zu geben. Außerdem soll der Server schneller und zuverlässiger geworden sein.

Unter anderem unterstützt das Unified Messaging von Exchange nun den Office Communicator 2007 und den Office Communications Server 2007; für Outlook Web Access gab es einige Erweiterungen, darunter Zugriff auf Public Folder und Unterstützung von S/MIME. Mit dem Service Pack 1 bietet der Exchange Server nun kontinuierliche Spiegelung der Daten ("Standby Continuous Replication"), um die Hochverfügbarkeit zu verbessern. Außerdem kann der Server auf Windows Server 2008 installiert werden, der gerade in die Beta-Phase gegangen ist; der Server unterstützt dabei auch die Replikation im Cluster.

Daniel Melanchthon von Microsoft Deutschland veröffentlichte eine ausführliche Liste der Änderungen und Verbeserungen, die mit dem Service-Pack 1 im Exchange-Server Einzug halten. Ein Technet-Artikel bringt zudem eine Beschreibung der Neuerungen. Auf der Download-Seite von Microsoft für das Service-Pack 1 ist zudem eine Übersicht zu den Änderungen zu finden. Bislang gibt es das Service-Pack 1 neben der englischsprachigen Variante in Versionen für Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und brasilianisches Portugiesisch. Andere Landessprachen sollen in Kürze folgen. (jk)