Handyzulieferer Balda verschiebt Einigung über neue Finanzierung

Bisher sei eine Einigung mit den Banken bis Ende August geplant gewesen, teilt Balda AG mit. Nun benötige das Unternehmen mehr Zeit, um die Finanzierung in die laufende Umstrukturierung einzubinden.

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  • dpa

Der angeschlagene Handyzulieferer Balda will Gespräche mit den Banken über die künftige Finanzierung voraussichtlich erst im September abschließen. Bisher sei eine Einigung bis Ende August geplant gewesen, teilt die Balda AG heute in Bad Oeynhausen mit. Den Angaben zufolge benötigt Balda mehr Zeit, um die Finanzierung in die laufende Umstrukturierung einzubinden. Dazu zählten beispielsweise der geplante Verkauf der Medizintechnik-Tochter Balda Medical sowie die Finanzierung der ausländischen Beteiligungen. Die Banken hätten das Stillhalteabkommen mit Balda verlängert.

Der vorgesehene Verkauf von Balda Medical und einer Immobilie am Stammsitz Bad Oeynhausen sollten noch in diesem Jahr, spätestens aber Anfang 2009 helfen, die Schulden abzubauen. Balda war im ersten Halbjahr 2008 bei steigenden Erlösen in die roten Zahlen gerutscht. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von plus 4,0 Millionen auf minus 11,2 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 19,2 Prozent auf 103,1 Millionen Euro. Die Balda-Aktie fiel am Morgen an der Frankfurter Börse um 1,20 Prozent auf 1,65 Euro. (dpa) / (anw)