OLPC stiftet 5000 XO-Laptops für Kinder im Gaza
Nach den jüngsten Zerstörungen sei es für die sowieso schon vernachlässigte und sehr arme Region noch wichtiger, dass die nachwachsende Generation Zugang zu Wissen erhalte, erklärt der Gründer des Projekts One Laptop per Child, Nicholas Negroponte.
Die selbst mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfende Organisation One Laptop per Child (OLPC) stellt der United Nations Relief and Workers Agency (UNRWA) kostenlos 5000 XO-Laptops zur Verfügung, die anschließend über die von UNRWA betriebenen Schulen an palästinensische Kinder im Gazastreifen verteilt werden sollen. "Wir hoffen, dass diese kleine aber wichtige Spende andere dazu veranlasst, jetzt ebenfalls etwas zu tun", erklärte der Gründer des OLPC-Projekts, Nicholas Negroponte. Nach den jüngsten Zerstörungen sei es für die sowieso schon vernachlässigte und sehr arme Region noch wichtiger, dass die nachwachsende Generation Zugang zu Wissen erhalte.
Vor zwei Wochen hatte OLPC die Entlassung von 50 Prozent der Belegschaft angekündigt. Den verbleibenden 32 Mitarbeitern wird wegen fehlender Finanzmittel das Gehalt gekürzt. Trotzdem will Negroponte Kinder in den ärmsten Ländern weiter mit kostenlosen OLPC-Notebooks versorgen. Seinen Angaben zufolge haben inzwischen 500.000 Kinder XO-Laptops, die über die Aktion "Give One Get One" finanziert wurden. Das Projekt konzentriert sich jetzt unter anderem auf die Entwicklung der zweiten Generation des unter dem Stichwort "100-Dollar-Laptop" bekannt gewordenen Geräts und auf ein Programm für kostenlosen Internetzugang. (pmz)