Trickreich: Panasonics neues Projektor-Flaggschiff kann Cinemascope

Der PT-AE3000 bietet nicht nur 100-Hz-Technik, sondern kann auch automatisch zwischen 16:9- und Cinemascope-Darstellung umschalten. Allerdings wird im Breitbild-Modus nicht mehr die volle Panelauflösung genutzt .

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Ein trickreiches Feature bietet Panasonics neues Projektor-Topmodell: Der PT-AE3000, Nachfolger des populären Full-HD-Beamers PT-AE2000 (Test in c't-Ausgabe 3/2008), hat eine sogenannte "Lens Memory"-Funktion an Bord. Damit kann man das konventionelle Seitenverhältnis von 16:9 per Knopfdruck auf 21:9 ändern – so lassen sich Cinemascope-Filme auf einer entsprechenden Leinwand ohne schwarze Balken genießen. So gute Qualität wie teure Anamorph-Vorsatz-Linsen bietet die Panasonic-Technik allerdings nicht: Das Bild wird lediglich hochgezoomt, die volle Auflösung von 1920 × 1080 Pixel kann also nicht mehr genutzt werden. Mit konventionellen Projektoren ist das auch möglich – nur muss man hier bei jedem Wechsel von 16:9- auf 21:9-Material und umgekehrt Zoom und Lensshift manuell einstellen, der PT-AE3000 erledigt die Justierung automatisch.

Ebenfalls neu ist die 100-Hz-Technik, eine Kombination aus schnellen Panels und Zwischenbildberechnung. In die Berechnung bezieht der PT-AE3000 auf Wunsch zwei oder drei Folgebilder ein. Mit einem Puffer von zwei Bildern läuft der Beamer latenzärmer als mit drei Bildern. Außer Panasonic bieten nur Epson und Sony Projektoren mit 100-Hz-Technik an.

Im Vergleich zum Vorgängermodell soll das neue Panasonic-Flaggschiff bessere Kontrastwerte erreichen. Der Hersteller spricht von einem Kontrastverhältnis von 60.000:1, beim Vorgänger war von 16.000:1 die Rede. Möglich macht dies laut Panasonic die verbesserte Irisblende. Außerdem setzt der Hersteller optimierte LCD-Panels ein. Auch etwas heller ist der Neue: Der PT-AE3000 soll einen Lichtstrom von 1600 Lumen schaffen, beim AE2000 waren es noch 1500. (jkj)