Sieger des 1. Spitzencluster-Wettbewerbs stehen fest

Das Bundesforschungsministerium hat am heutigen Dienstag die fünf regionalen Forschungsverbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft benannt, die in den kommenden fünf Jahren zusammen bis zu 200 Millionen Euro Fördergelder erhalten werden.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Das Bundesforschungsministerium hat am heutigen Dienstag die fünf Sieger der ersten Runde des sogenannten Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Ziel des mit bis zu 200 Millionen Euro Fördergeldern dotierten Wettbewerbs – der nur indirekt etwas mit der Verknüpfung von Rechenkapazitäten zu tun hat – sei es, Deutschlands leistungsfähigste Forschungsverbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft einer Region zu stärken "und sie auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen", erklärte Forschungsministerin Annette Schavan (CDU).

Für die erste von insgesamt drei geplanten Wettbewerbsrunden (jeweils bis zu 200 Millionen Euro Fördergelder) hatten sich Ende vergangenen Jahres insgesamt 38 Projekte beworben, von denen 12 die Finalrunde erreichten. Eine Jury unter Vorsitz des Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Joachim Milberg, ermittelte schließlich die fünf Preisträger:

  • Forum Organic Electronics (Ludwigshafen): Organische Elektronik
  • Cool Silicon (Dresden): Energieeffizienz beim Betrieb von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Solarvalley Mitteldeutschland: Höherer Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen
  • Luftfahrtcluster (Hamburg): Ökologische Konzepte für den zunehmenden Flugverkehr
  • BioRN (Heidelberg): Neue Arzneimittel, Diagnostika und Technologien in der zellbasierten und molekularen Medizin.

Teilweise handelt es sich bei den Projekten auch um Kooperationen über verschiedene Landesgrenzen hinweg. Die Cluster sollen sich nun "strategisch weiterentwickeln und ihre Ideen schneller in innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen umsetzen". Im Herbst 2010 müssen die Projektverantwortlichen Fortschrittsberichte einreichen, die wiederum Grundlage für die Bewilligung von Projekten der 2. Förderphase sind. Die maximale Förderzeit beträgt fünf Jahre. (pmz)