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CeBIT-Eintrittskarte gilt nicht mehr als Fahrschein

Erstmals seit zehn Jahren mĂĽssen sich Besucher der CeBIT wieder Fahrscheine fĂĽr Bus und Stadtbahn kaufen. Die an dem bisherigen Kombiticket Beteiligten konnten sich nicht ĂĽber eine Finanzierung einigen.

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Die Eintrittskarten für die kommende Computermesse CeBIT (3. bis 8. März) werden nicht als Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr gelten. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Erstmals seit zehn Jahren müssen demnach die Messebesucher wieder Fahrscheine für Bus und Stadtbahn kaufen, weil sich die Beteiligten nicht über eine Finanzierung einigen konnten. Bisher hatten die hannoverschen Verkehrsunternehmen 1 Million Euro erhalten. Die Kosten teilten sich das Land, die Region und die Messe AG, die 500.000 Euro beisteuerte. Jetzt fehlen 300.000 Euro vom Land. Die Messe und die Region wollten laut HAZ angesichts ihrer wirtschaftlichen Lage diese Kosten nicht übernehmen.

Nun werde laut Messe AG ein neues Modell entwickelt, das das alte Kombiticket ersetzen soll. Dabei könne es sich um einen Sonderfahrschein für das Standpersonal der Aussteller handeln. Um im Messeverkehr ein Chaos zu vermeiden, wollen die Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra an den großen Haltestellen Hauptbahnhof, Kröpcke und Bothmerstraße zusätzliches Verkaufspersonal auf den Bahnsteigen einsetzen. Wer mit einem normalen Fahrschein zur Messe fährt, muss sich mit der Tarifstruktur im Nahverkehr auseinandersetzen. Zwei der Messehaltestellen, der Messebahnhof für die S-Bahn sowie die Haltestelle Eichstraße der Stadtbahn, liegen in Laatzen und damit in einer anderen Tarifzone als die restlichen Stationen Messe-Ost und Messe-Nord. (anw)